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  • Sticky Elkes Kindergeschichten

    Elkes Kindergeschichten hier zum Lesen und HIER ZUM HÖREN UND LESEN (klick!)

    Die fröhlichen Herbstgeister, die Advents- und Weihnachtswichte, die Schneezwerge, Frühlingselfen und Sommerfeen und viele viele viele andere Freunde aller Kinder, die sich hier im Blog in Geschichten, Märchen und Gedichten verstecken, freuen sich sehr über Euren Besuch

    NEU IM MAI 2013 als Buch und Ebook: Geschichten, Gedichte, Lieder und Fantasiereisen rund ums Apfeljahr, von Äpfeln, Apfelbäumen und die Jahreszeiten

    Taschenbuch: Eine Geschichte für Dich - Das Apfeljahr: Kindergeschichten rund um Apfel und Apfelbaum
    Ebook: Eine Geschichte für Dich - Apfelfrau
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    NEU IM MÄRZ 2013 als Buch und Ebook: Geschichten vom Frühling

    Buch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling: Frühlingsgeschichten
    Ebook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling

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    Geschichten, Märchen und Gedichte zu bestimmten Monaten und Jahresfesten findet Ihr ganz leicht HIER im ARCHIV oder wenn Ihr nach Stichworten Eure Themen sucht HIER im STICHWORTVERZEICHNIS

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    Geschichtensammlung - Erzählungen und Gedichte
    art-täglich - Gedanken, Bilder, Musik

  • Der kleine Sonnenstrahl und die Wolke

    Der kleine Sonnenstrahl und die Wolke

    „Hey, Wolke!“, rief der kleine Sonnenstrahl. „Geh mir aus dem Weg! Ich kann den Blumen und Tieren kein Licht schicken.“
    „Dein Problem“, brummte die Wolke. „Heute ist ein Wolkentag.“
    „Ohne Licht und Wärme können die Pflanzen auf den Feldern, die Blumen und Bäume, aber nicht wachsen. Und die Menschen und Tiere frieren.“
    „Ohne meine Regentropfen können sie auch nicht leben“, erwiderte die Wolke. „Verdursten würden sie. Alle. Die Menschen, die Tiere, die Pflanzen.“
    „Das ist aber dumm!“ Der kleine Sonnenstrahl war ratlos. „Was machen wir da?“
    „Wir wechseln uns ab“, meinte die Wolke gelassen. „Ein paar Tage gehört der Himmel uns Wolken, dann bist du mit deinen Kollegen an der Reihe, ja, und dann kommen wieder wir. So sind alle zufrieden.“
    „Hm!“ Der kleine Sonnenstrahl dachte nach. „Ihr bedeckt den Himmel aber schon seit zehn und mehr Tagen“, meinte er schließlich. „Meinst du nicht, das reicht?“
    „Unser Job heute ist es, Regen auf die Erde zu bringen. Heute und morgen und auch übermorgen.“
    „Waaas? So lange noch? Das ist nicht fair.“
    Die Wolke lächelte bedauernd. „Tut mir leid.“
    Damit war der kleine Sonnenstrahl aber nicht zufrieden. „Tut es dir auch leid, dass die Menschen ganz traurig gucken? Dass die Kinder nicht mehr lachen, weil sie nicht draußen spielen können?“
    „Hm.“ Nun war es die Wolke, die nachdenklich zur Erde blickte. „Was schlägst du vor?“ „Für jeden etwas“, sagte der kleine Sonnenstrahl schnell. „Einen Wolkensonnentag schlage ich vor. Das ist ganz einfach: Mach viele kleine Wölkchen aus dir, und so bleibt mir und meinen Kollegen genug Platz, unsere Strahlen aus den Wolkenlücken zu den Menschen zu schicken.“
    „Einverstanden.“ Die Wolke nickte gnädig. „Für ein fröhliches Kinderlachen soll es mir recht sein.“ Und flugs teilte sie sich in viele kleine Wölkchen auf.
    „Danke, Wolke!“, freute sich der kleine Sonnenstrahl.
    „Danke, Wolke!“, riefen die Menschen, und auch die Blüten öffneten sogleich ihre Kelche und es schien, als zwinkerten sie dem kleinen Sonnenstrahl zu.
    © Elke Bräunling


  • Als sich die Rosen wehrten

    Heckenrosenbusch
    © Elke Bräunling, Heckenrosenbusch

    Als sich die Rosen wehrten ...

    Hinter dem Park am Weg, der zu den Feldern führt, entdecken Anna und Max eine Hecke mit zartrosa blühender Wildrosen. Wunderschön sieht sie aus. Wie eine lange Blütenkette.
    „Toll!“, ruft Anna. „Lass uns Rosen pflücken. Für Großtante Jula. Bestimmt wird sie sich sehr darüber freuen.“ Sie läuft den Feldweg entlang und taucht ihre Nase in die Blütenpracht. „Hmmm! Wie süß die duften!“
    Langsam schlendert Max zu den Rosenbüschen hinüber und bestaunt die kleinen Blüten. Hübsch sehen sie aus.
    Das finden auch die Bienen, Hummeln, Käfer und Schmetterlinge, denn ringsum herrscht ein geschäftiges Gesumme und Gebrumme. Eifrig tauchen die kleinen Nektarsammler ihre Köpfe in die süßen Blütenkelche.
    „Man sagt auch Hundsrosen oder Apothekerrosen zu ihnen“, sagt Max. „Und im Herbst wird aus jeder Blüte eine Hagebutte. Ist das nicht toll?“
    „Aber ein paar Rosen können wir für unseren Strauß haben, oder? Es sind doch so viele.“ Eifrig greift Anna in die Zweige. „Au!“, schimpft sie dann. „Die stechen ja!“
    Max grinst. „Sie wehren sich“, lacht er. „Sie haben keine Lust, gepflückt zu werden. Viel lieber möchten sie im Herbst dicke rote Hagebutten sein.“
    „Sie sind ganz schön klug, die Rosen, nicht?“, sagt Anna. Sie blickt eine Weile nachdenklich zu den Rosenblüten hinüber. „Im Herbst aber dürfen wir die Hagebutten ernten, oder? Für Hagebuttentee. Der ist mächtig gesund, sagt Mama.“
    „Und Großtante Jula kocht für uns Hagebuttenmus. Hm, der schmeckt lecker!“, schwärmt Max.
    „Und Hagebuttenlikör“, ergänzt Anna.
    „Und die Kerne nehme ich mit zur Schule“, sagt Max und grinst. „Die jucken nämlich besser auf der Haut als Juckpulver.“
    Anna kichert. „Toll, was man aus Hagebutten alles machen kann.“
    Max nickt. „Und deshalb möchte ich jetzt auch keinen Rosenstrauß pflücken. Sie sind zu kostbar, die Rosen. Aber ich habe eine bessere Idee, wie wir Großtante Jula eine Freude machen können: Wir fragen sie, ob sie Lust zu einem Spaziergang mit einem leckeren Picknick hat.“
    „Au ja. Ein Picknick hier bei den Rosen, die unbedingt Hagebutten werden wollen“, ruft Anna begeistert. „Darüber wird sich Großtante Jula bestimmt sehr freuen!“
    Und die Rosen auch, denkt Max und lächelt.

    © Elke Bräunling

    Heckenrosenblüte
    © Elke Bräunling, Pass auf, ich weiß mich zu wehren!!!


  • Mia und der kleine Ärger

    Mia und der kleine Ärger
    oder: Herr, lass Hirn regnen ...

    Mia ist sauer. "Herr, lass Hirn regnen!", hat Alex beim Fußballspielen zu ihr gesagt. Weil sie zwei Mal wegen diesem doofen Abseits den Ball an die Gegnermannschaft abgeben musste. Das ist bloß passiert, weil Mia zu schnell gelaufen ist und weil sie unbedingt auch ein Tor schießen wollte.
    "Das mit dem Abseits begreift ihr Weiber nie!", hat Alex laut über die Bolzwiese gerufen und blöde dabei gelacht. Klar, dann haben alle gelacht.
    "Ich bin doch nicht doof!", hat Mia zurückgerufen. "Nur ein bisschen schneller bin ich. Pah!"
    Da haben alle noch mehr gelacht und Alex hat, ebenso laut wie vorher, gegrölt: "Die Rechenarbeit gestern hast du auch verhauen. Fußball und Rechnen, ha, das kapieren Mädchen nie!"
    Wie gemein. An dem Tag mit der Rechenarbeit hat Mia Halsweh gehabt und Schnupfen. Nur diese Erkältung ist schuld, dass sie so viele Fehler gemacht hat.
    Aber nun lachen alle über Alex' doofe Witze.
    "Mädchen sind genau so schlau wie Jungs", schimpft Mia. Wütend ist sie nach Hause gegangen und wütend ist sie auch heute Morgen aufgewacht.
    Eigentlich ist es noch gar nicht richtig Morgen. Die Nacht macht der Dämmerung nur langsam Platz. Mia aber kann nicht mehr einschlafen. Die Wut im Bauch, die will sie aber auch nicht mit in den Tag nehmen. Streit nämlich mag sie nicht leiden.
    Leise schleicht sie sich daher in den Garten zu ihrer Schaukel am alten Apfelbaum. Dort kann sie am besten nachdenken.
    Schön ist es hier. Die Vögel sind längst erwacht und singen kunterbunt miteinander um die Wette. Mia setzt sich auf die Schaukel, lauscht dem Vogelkonzert und schaut zu, wie der hellgelbrosaorangefarbene Sonnenstreifen am Himmel über den Gärten im Osten breit und breiter wird. Süß duftet es ringsum. Nach Frühling und Blüten und frischer Erde.
    "Frühling ist toll", sagt Mia. "Und am schönsten ist es, der Sonne beim Aufwachen zuzusehen."
    Was ist dagegen dieser kleine Ärger mit Alex und den lachenden Freunden, dem Abseits und der Rechenarbeit?
    "Der Spruch mit dem 'Hirn-Regen' ist einfach nur dumm", murmelt sie. "Und Streit haben ist auch dumm."
    Sie denkt an die letzte Religionsstunde, in der sie über den heiligen Geist gesprochen haben. An Pfingsten soll er in flammenden Zungen den Jüngern am Himmel erschienen sein. Vorstellen kann sie sich das nicht so richtig.
    Sie schaut zu dem Sonnenstreifen hinüber. Ganz breit und orangegelb ist er nun. Und da, jetzt, der erste Sonnenstrahl streift über die Gärten und kitzelt ihre Nase.
    Wie schön ist das! Und wie glücklich fühlt Mia sich!
    "So muss es damals gewesen sein. Mit den Jüngern und dem heiligen Geist", murmelt sie. "Oder so ähnlich vielleicht."
    Sie lächelt. Wie klein dagegen ist die Wut, die sie seit gestern mit sich herumgetragen hat. Klitzeklein. Und über die Sache gestern auf dem Spielplatz muss sie einfach nur noch lachen.
    © Elke Bräunling


  • Was feiert man an Pfingsten

    Feiern wir Pfingsten wegen der schönen, warmen Tage Ende Mai oder Anfang Juni und wegen der Pfingstferien, oder steckt mehr dahinter?
    Viele Menschen wissen heute nicht mehr so recht, warum wir die Pfingsttage als kirchliche Feiertage betrachten und auch feiern.
    Weißt du es?

    Was feiert man an Pfingsten
    - Sachtext

    Genau fünfzig Tage nach Ostern feiert die Kirche Pfingsten. Seinen Namen hat dieses Fest von dem griechischen Wort „Pentecoste“. Es heißt übersetzt „fünfzig“ und das bedeutet: Fünfzig Tage = Pentecoste = Pfingsten.
    Pfingsten ist für die Christen ein wichtiges Fest. Was aber wird an Pfingsten gefeiert? Nun, am Pfingsttag ist damals der heilige Geist zu den Aposteln in Jerusalem herabgekommen. Damals waren über 3000 Menschen aus vielen Ländern in Jerusalem zur Feier des jüdischen Erntedankfestes zusammengekommen. Vor ihnen allen hatte Petrus seine Rede gehalten, und die Leute glaubten damals an ein Pfingstwunder. Der Heilige Geist war ihnen nämlich durch Feuerzungen erschienen und hatte den Jüngern geholfen, in vielen fremden Sprachen zu sprechen und den Menschen vom Gott, Jesus und dem Heiligen Geist zu erzählen. Es heißt, dass der Heilige Geist damals allen Kraft und Mut dazu gegeben hat, in alle Länder zu ziehen und die christliche Lehre zu verkünden. Und nun weißt du, warum viele Leute sagen, die Kirche habe an Pfingsten Geburtstag.
    Und wer feiert heute das Pfingstfest? Alle Menschen, die sich zwar nicht wie damals die Jünger Jesu in allen Sprachen verständigen können. Dennoch verstehen sie eine gemeinsame Sprache: Es ist die Sprache der Liebe. Als Symbol des heiligen Geistes gilt übrigens die weiße Taube. Sie wurde somit auch zum Symbol für das Pfingstfest. Oft lässt man beim Gottesdienst zu Pfingsten Tauben in den Himmel aufsteigen – oder man lässt selbst gebastelte Papiertauben auf die Kirchgänger herabregnen.
    © Elke Bräunling


  • Frau Blumenfee und der Blütenzauber

    Frau Blumenfee und der Blütenzauber

    Gerne besuchten die Leute den kleinen, verwinkelten Blumenladen von Frau Blumenfee. Es roch so wundersüß hier. Außerdem bot Frau Blumenfee ihren Kunden stets leckere Tees, fremd duftende Kekse und auch ein Ohr für Kummer und Sorgen an.
    Blumen gab es hier natürlich auch zu kaufen. Auch solche, die man in anderen Blumengeschäften und Gärtnereien nicht so häufig fand. Alte Blumensorten und Kräuter waren es, die in ihren Farben vielleicht nicht ganz so blitzblank leuchteten und deren Blüten nicht perfekt groß gewachsen waren. Blumen, die nicht unbedingt in kunstvolle Blumenvasen passten und den Leuten kein strahlendes "Kauft mich!" zuriefen.
    Gerade diese weniger schönen und perfekten Blumen liebte Frau Blumenfee am meisten, und ihre Seele schmerzte, wenn mache Leute sie 'unscheinbare Blümchen' oder gar verächtlich 'Unkraut' nannten. Und klar, nur wenige beachteten jene weniger prachtvollen Blumen. Sie kauften sie auch nur selten.
    "Sie wissen es nicht anders", tröstete Frau Blumenfee die geschmähten Blümchen, doch diese brauchten ihren Trost nicht. Sie wussten um ihre Kräfte, die sie in Blüten, Blättern und Stängeln in sich trugen. Eigentlich wusste Frau Blumenfee dies auch. Sie band ihre verschmähen Blumenlieblinge zu prachtvollen Sträußen und hängte sie kopfüber überall im Laden zum Trocknen auf. Schön sah das aus! Und wie himmlisch es duftete! Später bewahrte sie die getrockneten Blüten und Kräuter in fröhlich bunten Dosen auf, die überall im Laden zwischen Büchern und Kerzen standen.
    Und heimlich, ganz leise, kamen jene Pflanzen so doch noch zu den Menschen. In den Tees, die sie bei Frau Blumenfee so gerne tranken, und in den schmackhaften Keksen, die sie zu ihrem Becher Tee aßen. Und wie durch ein Wunder fühlten sich viele Kunden, die müde und gestresst Frau Blumenfees Laden betraten, plötzlich ein bisschen besser und ruhiger und fröhlicher. Und weil es ihnen auf einmal so wohl ging, kaufen sie viele Blumensträuße. Am liebsten jeden Tag einen anderen.
    "Sie sind eine Zauberin", sagte manch einer.
    "Nein, eine Verzauberin sind Sie, verehrte Frau Blumenfee", meinten andere. "Eine echte Blumenfee eben."
    Und Frau Blumenfee lächelte und zwinkerte den weniger schönen Blümchen mit den winzig kleinen Blütenköpfen verschmitzt zu, und wenn man genau hinsah, könnte man glauben, die Blümchen lächelten mit einem leisen Kichern zurück. Psst...!

    © Elke Bräunling


  • Ein Geschenk für Mama

    Ein Geschenk für Mama
    Ein Gedicht/Lied zum Muttertag

    1. Ich male einen Blumenstrauß
    für dich zu deinem Tag
    und schreibe einen Gruß dazu,
    der sagt, dass ich dich mag.

    2. Dann back ich einen Kuchen dir
    aus feinem weißen Sand
    und schmücke ihn mit einem Stein,
    den ich im Garten fand.

    3. Ich wünsche mir, dass du dich freust,
    wenn ich dir etwas schenk’,
    weil ich so oft an jedem Tag
    im Jahr doch an dich denk’.

    Refrain:
    Muttertag ist Danketag
    an dem ich dir ein „Danke!“ sag.
    Muttertag ist unser Tag,
    Mama, weil ich dich mag.

    4. Ich räume brav mein Zimmer auf,
    weil dich das mächtig freut,
    und trage dann den Müll hinaus,
    das tu ich nicht nur heut.

    5. Für Oma pflück ich einen Strauß
    vom weißen Fliederstrauch,
    denn weil sie deine Mama ist,
    so feiern wir sie auch.

    6. Ich wünsche mir, dass du dich freust,
    wenn ich dir etwas schenk’,
    weil ich so oft an jedem Tag
    im Jahr auch an dich denk’.

    Refrain:
    Muttertag ist Danketag
    an dem ich dir ein „Danke!“ sag.
    Muttertag ist unser Tag,
    Mama, weil ich dich mag.

    © Elke Bräunling

    Dieses Lied (und die Liednoten) findest du zusammen mit anderen Liedern und Geschichten in dem gleichnamigen eBook Ein Geschenk für Mama - Lieder und Geschichten zum Muttertag


  • Mias Traum von den Blütenkindern

    Mias Traum von den Blütenkindern
    Eine Geburtstags- oder Muttertagsgeschichte

    Morgen hat Mama Geburtstag (oder ersatzweise: Morgen ist Muttertag), und Mia möchte noch vor dem Frühstück auf der Wiese hinter dem Garten einen Blumenstrauß pflücken. Wunderschön soll er sein und bunt mit gelben Butterblumen, weißen Margeriten, rotem Klatschmohn, blauen Kornblumen und grünen Gräsern. Ja, genau so soll ihr Blumenstrauß aussehen, überlegt sich Mia, als sie im Bett liegt und nicht einschlafen kann.
    Da, plötzlich, hört sie ein leises Singen. Schön klingt es und hell und wie von ganz weit weg:
    "Wir sind die bunten Blütenkinder und laden alle zum Blütenfest heut ein. Es macht so Spaß, im Sonnenschein zu tanzen. Wie schön ist es, auf der Welt zu sein! Glücklich sind wir, fröhlich sind wir alle auf unsrer Blütenwiese hier."
    Sie klingt lieb, die Musik der Blütenkinder. Mia lauscht und lauscht. Dann sieht sie gelbe, weiße, rote, blaue und grüne Blütenkinder fröhlich über eine Wiese tanzen. „Komm, tanz mit uns!“, rufen sie ihr zu.
    Das lässt sich Mia nicht zwei Mal sagen, und schon ist sie auch ein Blütenkind. Fröhlich tanzt sie mit den anderen Blütenkindern über die Wiese. Dann feiern sie ein Fest, essen Beerenkuchen und trinken Blütenwein. Hmm! So ein tolles Fest hat Mia lange nicht mehr gefeiert.
    Es ist ein schöner Traum, und als Mia am nächsten Morgen aufwacht, geht sie zum Fenster und winkt zur Wiese hinüber. Ob sie da wohnen, die Blütenkinder aus ihrem Traum? Dann fällt ihr Mamas Geburtstag (bzw. ihr Muttertagsgeschenk s.o.) wieder ein. Mia erschrickt. Sie hat keine Lust mehr, Blumen zu pflücken. Wie weh würde sie damit ihren neuen Freunden, den Blütenkindern, tun! Aber dann hat sie kein Geschenk für Mama!
    Mia denkt nach. Dann holt sie Papier und Farbstifte und malt ein Bild von einem wunderwunderschönen, bunten Blumenstrauß mit gelben Butterblumen, weißen Margeriten, rotem Klatschmohn, blauen Kornblumen und grünen Grashalmrispen, und alle haben sie glücklich lachende Blütenkindgesichter. Ob sich Mama darüber freuen wird?
    © Elke Bräunling


  • Der kleine Bär und der Blumenstrauß

    Der kleine Bär und der Blumenstrauß

    Im Blumenmonat Mai beschloss der kleine Bär, einen großen bunten Blumenstrauß für Mama Bär zu pflücken.
    Überall blühte es kunterbunt in den prächtigsten Farben: rot, gelb, weiß, blau, lila, rosa, pink, orange, gräsergrün und bunt, bunt, bunt. Eine Blume schöner als die andere. Und wie süß es duftete! Der kleine Bär konnte sich nur schwer entscheiden, welche er wählen sollte. Die Margeriten und Glockenblumen oder der wilde Flieder? Die ersten Rosen oder die Holunderblüten? Oder ... ?
    „Nehme ich von jeder Blüte eine“, beschloss er.
    Er beugte sich über einen blauen Wiesensalbei. Da glaubte er eine Stimme zu hören. „Lass mich noch ein Weilchen leben!“ rief diese bittend.
    Der kleine Bär erschrak.
    ...

    Die ganze Geschichte lesen ... KLICK auf Seite 2 ...

    Seiten: 1 2

  • Der kleine Bär und der langweilige Frühlingstag

    Der kleine Bär und der langweilige Frühlingstag

    Eigentlich müsste der kleine Bär mit seinen Geschwistern frische Frühlingskräuter sammeln und nach leckeren Wurzeln graben. Für Mama Bärs Vorratshöhle. Doch mit den ersten warmen Sonnenstrahlen hatte er sich am Morgen rasch aus dem Staub gemacht. Zum Arbeiten war er an diesem sonnigen Frühlingstag viel zu faul. Spielen wollte er und endlich seine Freunde treffen. Die meisten von ihnen hatte er nämlich seit dem späten Herbst und den ersten Schneeflockentagen nicht mehr gesehen. Doch wo steckten sie nur alle bloß?
    Bärenseelenalleine stand er am Rand der Waldwiese und hielt nach ihnen Ausschau. So sehr hatte er sich auf den Frühling und auf das Treffen mit den Waldtieren gefreut! Doch die meisten von ihnen waren jetzt beschäftigt.
    ...
    Die ganze Geschichte lesen ... KLICK auf Seite 2 ...

    Seiten: 1 2

  • Der Kastanienbaum vor unserem Haus


    Ein kleiner Beitrag zum heutigen Tag der Bäume

    Wann hast du zum letzten Mal einen Baum umarmt? :yes:

    Der Kastanienbaum vor unserem Haus

    Ein Kastanienbaum steht vor unserem Haus.
    Er sieht im Herbst bunt und fröhlich aus.
    Die gelben Blätter säuseln im Wind
    und flüstern: “Sieh, wie die Zeit verrinnt!
    Erst frühlingsjung, sommergrün, und schon bald
    hängen wir herbstgelb, vertrocknet und alt
    an unseren Zweigen. Das Ende ist nah.”
    Und eines Tages ist es dann da.
    Der Sturmwind fegt in die Zweige hinein.
    Er lässt die Blätter wirbeln und schnei’n.
    Wie Schneeflocken, so leicht und so munter,
    trudeln sie auf den Boden herunter.
    Ganz traurig und kahl sieht er nun aus,
    der Kastanienbaum vor unserem Haus.
    Doch verborgen wartet als kostbarer Schatz
    in den Ästen eine Knospe am Blätterplatz.
    Das Wunder, man kann es sehn,
    wird im nächsten Frühjahr gescheh´n,
    und alles fängt wieder von vorne an,
    so wie es Jahr um Jahr stets von neuem begann.

    © Elke Bräunling


Meine Texte
Möchten Sie einen meiner Texte in Ihrer Veröffentlichung abdrucken, auf Ihrer Website einbinden oder anderweitig publizieren? Bitte wenden Sie sich an: SEEBÄR Musik, Verlag Stephen Janetzko, info@kinderliederhits.de
Danke ...



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